Schamanische Schwitzhütte nach der Tradition der Mandan

Der Weg zu innerem Frieden führt über den Respekt und die Achtung von MUTTER ERDE und allen Lebewesen.

Die MANDAN sind ein kleines, ursprünglich halbnomadisches Indianervolk Nordamerikas aus der Sioux-Sprachfamilie, die um das Jahr 1800 am Missouri lebte. Diese vor Jahrtausenden an das indianische Volk übergebene Zeremonie dient der tiefen körperlichen und seelischen Reinigung, Neuorientierung und Transformation und unterstützt uns im Alltag beim Umgang mit Problemen und Prozessen.


Die Schwitzhütte dient zur spirituellen Reinigung von Körper, Geist und Seele, aber auch der persönlichen Selbsterneuerung. 
Die Kraft entsteht aus der Rückverbindung mit Mutter Erde, den 4 Elementen, den Krafttieren, Ahnen und Spirits, sowie dem persönliche Gebet und des Sich-Einlassens. In der Schwitzhütte erfahren wir die tiefe Geborgenheit im Schoß von Mutter Erde.

 

Wir können während der Zeremonie sowohl mit alten Schmerzen und Begrenzungen, als auch mit neuen Stärken oder Fähigkeiten in Kontakt kommen.

Die Schwitzhütte ist ein magischer Ort

Das Ritual macht die Schwitzhütte zu einem spirituellen Raum, der uns von den alltäglichen Sorgen und Nöten reinigt und befreit. Im Innern der Schwitzhütte ist es dunkel, nur die glühenden Steine in der Mitte werfen ein fahl schimmerndes rötliches Licht.

Mit dem Eintritt in die Hütte legen wir unsere Alltagsidentität ab und erschließen die spirituelle Seite unseres Selbst. Wir begeben uns in den Bauch von Mutter Erde um uns zu reinigen, loszulassen und neu zuordnen. Das Dunkel der Schwitzhütte und die steigende Hitze ermöglichen einen tranceähnlichen Zustand, der uns die eigenen Begrenzungen erkennen lässt und uns zu neuen Sichtweisen auf uns Selbst und unser Leben inspiriert. Dieser magische Akt der Transformation wird mit der Geburt gleichgesetzt. Altes wird losgelassen und Neues entsteht. Die daraus entstehenden transformativen Kräfte unterstützen unsere verschiedenen thematischen Schwitzhütten.

Wir erfahren in der heiligen Hütte die tiefe Geborgenheit im Schoß von Mutter Erde, sowie die Tatsache, dass unser Leben durch die Ahnenkräfte aus den geistigen Welten unterstützt und gepflegt wird. Auch erleben wir das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern in der Schwitzhütte. Ihre Gebete sind auch unsere Gebete. Wir erfahren uns als Teil des EINEN HERZENS. 

Wir können während der Zeremonie sowohl mit altem Schmerz und Begrenzungen als auch mit neuer Stärke und neuen Fähigkeiten in Kontakt kommen.